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Ausstellungseröffnung

Eröffnung am 21. September im Projektraum BLECH. Initiator und Fotograf des Projekts, Jan Schenk ist an diesem Abend anwesend.

Informationen zu den Vorträgen siehe Unten.

„Verbrannte Orte“ – Eine Ausstellung über Bücherverbrennungen im Nationalsozialismus. An kaum einem Ort gibt es heute eine sichtbare Erinnerung an die über 100 Bücherverbrennungen der NS-Zeit. Aus diesem Grund hat sich das Projekt „Verbrannte Orte“ zum Ziel gesetzt, diese Orte zu dokumentieren und mit geschichtlichen Erläuterungen darzustellen. Wie sehen Orte 80 Jahre nach den Bücherverbrennungen aus? Was passiert dort heute und betrachten wir diese Orte anders, wenn wir wissen, was dort passiert ist?

Mehr Infos zu dem Projekt: https://blog.verbrannte-orte.de/category/blog/

Am 21. September wird die Ausstellung im Beisein von Jan Schenck, Initiator und Fotograf des Projekts, eröffnet.

VORTRÄGE:

Do, 24. September, 19 Uhr

Werner Treß: Bücherverbrennungen 1933. Mit Feuer gegen die Freiheit des Geistes

1933 brannten in Deutschland die Scheiterhaufen – so auch am 12. Mai 1933 auf dem Universitätsplatz in Halle. Studenten in SA-Uniformen warfen unter Schmährufen die Werke von Stefan Zweig, Anna Seghers, Erich Kästner und hunderten weiteren Autor*innen in die Flammen. Der Historiker Werner Treß beleuchtet die Hintergründe der deutschlandweiten Bücherverbrennungen und geht auf die lokalen Ereignisse in Halle ein. Zum Vortrag werden originale Filmaufnahmen der Bücherverbrennung in Halle gezeigt.

Mo, 28. September, 19 Uhr

Christian Wilke: Verbrannte Bücher. Die Sammlung Georg P. Salzmanns in der Universitätsbibliothek Augsburg

Jahrzehntelang sammelte Georg P. Salzmann Erstausgaben der durch die Nationalsozialisten verbrannten Bücher und erstellte damit die größte Privatbibliothek verfemter Literatur. Seit 2009 befindet sich die „Bibliothek der verbrannten Bücher“ in der Universitätsbibliothek Augsburg. Christian Wilke zeigt Exemplare aus der Sammlung und stellt deren Geschichte vor.

Di, 6. Oktober, 17 Uhr

Barbara Trettner: Pädagogische Angebote der Anne-Frank-Shoah-Bibliothek in Leipzig

In der Deutschen Nationalbibliothek am Standort Leipzig existiert eine Spezialbibliothek, die Forschungsliteratur zu den Themengebieten Shoah, Antisemitismus und Rassismus bereitstellt. Die Spezialbibliothek wendet sich vorrangig an Jugendliche, Eltern sowie Pädagog*innen und an andere Multiplikator*innen. Barbara Trettner stellt die Bibliothek und ihre Nutzungsmöglichkeiten vor.Diese Veranstaltung richtet sich insbesondere an Pädagog*innen.