KÜNSTLER*INNEN

Charlotte Antony

Charlotte Antony

In Schwimmbädern, Parkanlagen, im Schienennetz, in der Clubkultur, im Fitnesstudio und im Phänomen der statistischen Argumentationen findet Charlotte Antony immer wieder Beispiele kultureller Errungenschaften, die sie gleichermaßen interessieren, beruhigen und belästigen. Die urbanen Aneignungen schenken ihr die nötigen menschlichen Verhaltensweisen in angenehm kontrollierbarer Form. Sie adaptiert die technisch-funktionale und klare Ästhetik der urbanisierten Umwelt in ihren Zeichnungen, Objekten und Installationen, um darüber Zugang zu intuitiven Bildwelten möglich zu machen. Diese weisen zwar eine innere Logik auf, wollen sich aber eindeutigen Interpretationen entziehen.

Foto: Fotocredits: Gustav Franz, Ausstellungsansicht von „Becken“ & 2 Graphitzeichnungen „speichern I+II“ a&o Kunsthalle Leipzig 2019